Science Slam Hirnstadt Darmstadt

 

Der nächste Termin in der Centralstation: 23. Februar 2019

 

Näheres demnächst hier.

Tickets:

https://www.centralstation-darmstadt.de/event/7870001/science-slam-darmstadt/

22.9.2018 - Eilmeldung

 

 

Wenn dem Reporter der Ton ausfällt

 

 

 

Science Slam in der Hirnstadt Darmstadt

 

 

 

In der (wie immer beim Science Slam) ausverkauften Centralstation ist es diesmal ganz anders, als die Besucher das üblicherweise erwarten. Dabei moderieren Alex Dreppec und Axel Röthemeyer klug wie immer. Doch schon das Rahmenprogramm lässt aufhorchen: Der Frankfurter Pianist Thomas Larbig singt Chansons zum Piano. Und die Texte dazu stammten aus der Feder von Alex Dreppec.

 

Aus Karlsruhe ist Andreas Schäfer gekommen. Locker erläutert er ein ernsthaftes Thema: die Zusammenhänge von Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis. Dabei interessiert ihn vor allem, wie wahrscheinlich ein Tsunami in einer bestimmten Region zu erwarten ist.

 

Fabienne Pasternak eröffnet den Reigen der eher ungewöhnlichen Themen: Sie fragt sich, warum die Homosexualität von Frauen weder in den Schulbüchern noch in vielen anderen Bereichen vorkommt. Und das, obwohl nach ihren Angaben mindestens zehn Prozent der Frauen lesbisch sind.

 

Anna Krauss ist aus Heidelberg angereist. Sie ist eine der wenigen Theologinnen, die sich auf Science-Slam-Bühnen wagen. Ihr Projekt ist jedoch in die Zukunft gerichtet: Wenn es eine Ansiedlung auf dem Mond gibt, sollte diese Moon-Village selbstverständlich mit einem multireligiösen Zentrum ausgestattet werden.

 

Können auch Nicht-Akademiker beim Science Slam teilnehmen? Natürlich. Den Beweis liefert Juston Buße. Er hält an diesem Abend einen ergreifenden Vortrag über das Ausmaß der Armut in reichen Ländern wie Deutschland.

 

Den Sieg der Publikumsgunst erringt jedoch wieder ein traditioneller Vortrag. Markus Berg erforscht beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk all die alltäglichen Übertragungs-Probleme. Die Ursache der meisten Pannen ist jedoch eher konventionell: Es war wieder einmal das Kabel. Für diesen Vortrag klatschen die Besucher ihn auf den ersten Platz.

 

MM.

 

 

 

An dieser Stelle weitschweifig über Science Slam zu reden, hieße Heiner nach Darmstadt zu verbringen – oder Rippchen nach Frankfurt. Für Neulinge will ich trotzdem ein paar Fakten einfügen: Konzipiert und realisiert wurde der Science Slam 2006 von Alex Dreppec in der legendären Stoeferle-Halle 603 qm in Darmstadt. Vorher war einfach niemand auf die Idee gekommen, Wissenschaftler zu bitten, ihr Forschungs-Projekt in zehn Minuten allgemeinverständlich darzustellen. Das hat der Wissenschafts-Community so gut gefallen, dass es mittlerweile in allen Erdteilen Science Slams gibt. Dass so etwas in der Wissenschaftsstadt Darmstadt immer ausverkauft ist, versteht sich am Rande.

 

 

Unsere Sponsoren
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